Ordnerüberwachung
Ordner hinzufügen
Wechseln Sie in der Seitenleiste zu Ordner und klicken Sie auf Ordner hinzufügen. Wählen Sie einen Ordner aus, den Distill überwachen soll. Neue Dateien in diesem Ordner werden automatisch erkannt.
Kann Distill einen Ordner nicht überwachen — etwa weil der Zugriff unter Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit verweigert wurde —, erscheint in der Ordnerliste ein gelbes Warnsymbol neben dem betroffenen Ordner. Ein Klick darauf öffnet die Ordnerauswahl: Wählen Sie denselben Ordner erneut aus, um Distill den Zugriff zu erteilen.
Vorhandene Dateien verarbeiten
Liegen im Ordner schon Dateien, die Distill noch nicht umbenannt hat, fragt Distill direkt nach dem Hinzufügen, ob sie jetzt verarbeitet werden sollen. Im selben Dialog lässt sich Auto-Rename für den Ordner einschalten. Mit Nur neue Dateien bleibt der Bestand unverändert, und Distill kümmert sich nur um Dateien, die ab jetzt hinzukommen. Mit Distill Cloud verbraucht jede verarbeitete Datei einen KI-Credit — der Dialog nennt Ihr aktuelles Guthaben.
Über das Menü … am Ende jeder Ordnerzeile starten Sie Vorhandene Dateien verarbeiten jederzeit — etwa wenn Sie Auto-Rename erst nachträglich eingeschaltet haben. Distill übergibt alle Dateien, die noch nicht im Verlauf stehen: mit Auto-Rename an die Warteschlange, sonst als Vorschläge an den Tab Dateien. Über dasselbe Menü öffnen Sie den Ordner im Finder oder entfernen ihn mit Ordner entfernen aus der Überwachung; die Dateien selbst bleiben dabei unverändert. Verarbeitet werden die Dateien direkt im Ordner, keine Unterordner.
Warteschlange und Fortschritt
Was mit erkannten Dateien passiert, hängt von der Auto-Rename-Einstellung des jeweiligen Ordners ab. Ohne Auto-Rename wechselt Distill zum Tab Dateien und legt die erkannten Dateien dort als Umbenennungsvorschläge an — Sie prüfen und bestätigen sie wie nach einem Drag & Drop. Mit Auto-Rename wandern neue Dateien in eine Warteschlange und werden im Hintergrund automatisch verarbeitet.
Solange die Warteschlange arbeitet, zeigt der Ordner-Tab unter der Ordnerliste eine Übersicht:
- Erkannt, Verarbeitet und Offen mit Fortschrittsbalken — wie weit der aktuelle Durchlauf ist
- Umbenannt, Fehlgeschlagen und gegebenenfalls Übersprungen (bereits umbenannte Dateien oder solche, deren Name schon passte)
- die Datei, die gerade analysiert wird, mit ihrer bisherigen Dauer; braucht eine Datei ungewöhnlich lange, wird die Zeit orange
Dort können Sie die Verarbeitung auch pausieren und fortsetzen. Ist die Warteschlange leer, steht dort Verarbeitung abgeschlossen mit dem Ergebnis, bis der nächste Durchlauf beginnt oder Sie die Übersicht ausblenden. Fehlgeschlagene Dateien lassen sich aufklappen: Distill nennt je Datei den Grund, zeigt sie auf Wunsch im Finder und reiht sie mit Erneut versuchen noch einmal ein. Auch die Statusleiste unten im Fenster zeigt den Stand der automatischen Verarbeitung; ein Klick darauf öffnet den Ordner-Tab.
Auto-Rename
Wenn Auto-Rename für einen Ordner aktiviert ist, werden neue Dateien automatisch analysiert und umbenannt, ohne dass eine manuelle Bestätigung erforderlich ist. Die Umbenennung erfolgt mit den aktuell konfigurierten Regeln und dem aktiven KI-Provider.
Auto-Rename eignet sich besonders für Scan-Ordner oder Download-Verzeichnisse, in denen regelmäßig neue Dokumente eingehen.
Distill meldet das Ergebnis per Systembenachrichtigung — einmal pro Durchlauf, nicht für jede Datei: Bei einer einzelnen Datei zeigt sie alten und neuen Namen, sonst die Zahl der umbenannten und der fehlgeschlagenen Dateien. Die Berechtigung dafür fragt macOS beim ersten Start ab.
Randfall: gleicher Name, neue Datei. Distill merkt sich jede Umbenennung im Verlauf und überspringt Dateien, die dort schon stehen — das verhindert, dass eine einmal benannte Datei bei jedem Ordner-Ereignis erneut zur KI geschickt wird. Legen Sie später eine andere Datei unter dem alten Namen im selben Ordner ab, greift derselbe Schutz: Distill hält sie für die bereits bearbeitete und lässt sie liegen.
In dem Fall löschen Sie den betreffenden Eintrag im Verlauf — danach wird die Datei wieder normal verarbeitet. Über die REST-API geht das mit DELETE /v1/history/{id}.
Einstellungen bleiben erhalten
Distill speichert überwachte Ordner, Verlauf und Vorlagen in einer eigenen Datenbank und legt von der Ordnerliste zusätzlich eine Sicherung in den App-Einstellungen ab. Geht die Datenbank verloren, richtet Distill die überwachten Ordner beim nächsten Start aus dieser Sicherung wieder ein.