VM-Konfiguration
CPU und Arbeitsspeicher
- CPU-Kerne: 1 bis zur Anzahl der physischen CPU-Kerne des Macs
- Arbeitsspeicher: 1 GB bis 128 GB in 1-GB-Schritten
Die Konfiguration wird im Detailbereich der VM angepasst. Änderungen an CPU und RAM erfordern einen Neustart der VM.
Festplatte
Die Festplattengröße wird bei Erstellung der VM festgelegt. Disk-Images werden als Sparse-Dateien auf APFS angelegt und belegen nur den tatsächlich genutzten Speicherplatz.
Netzwerk
- NAT (Standard): Die VM erhält eine private IP-Adresse. Der gesamte ausgehende Datenverkehr wird über den Host geroutet.
- Bridged: Die VM wird direkt mit dem Netzwerk des Hosts verbunden und erhält eine eigene IP-Adresse per DHCP.
Optional kann eine eigene MAC-Adresse pro Netzwerk-Interface vergeben werden.
Display
| Preset | Auflösung | DPI |
|---|---|---|
| HD | 1280×720 | 100 |
| Full HD | 1920×1080 | 144 |
| WUXGA | 1920×1200 | 144 |
| QHD | 2560×1440 | 144 |
| 4K | 3840×2160 | 218 |
Zusätzlich kann eine beliebige Auflösung zwischen 640×480 und 7680×4320 mit DPI zwischen 72 und 326 eingestellt werden.
Audio
- Audioausgabe: Standardmäßig aktiviert
- Audioeingabe: Standardmäßig deaktiviert, per Toggle aktivierbar
Pro VM kann ein bevorzugtes Ein- und Ausgabegerät zugewiesen werden.
Für Zwischenablage-Sharing über das Audio-Subsystem benötigen Linux-VMs das Paket spice-vdagent.
Shared Folders (VirtioFS)
Ordner vom Host können in die VM eingebunden werden:
- Tag: Bezeichner für den Mount-Punkt in der VM
- Host-Pfad: Ordner auf dem Mac
- Nur Lesen: Schreibzugriff aus der VM verhindern
- Automount: Ordner beim VM-Start automatisch mounten (Standard: aktiviert)
Rosetta 2
Für Linux-VMs auf Apple Silicon lässt sich Rosetta 2 aktivieren. Damit können x86_64-Binaries in ARM64-Linux-VMs ausgeführt werden. Diese Option ist standardmäßig deaktiviert und muss pro VM aktiviert werden.
USB-Geräte
Optional kann ein XHCI-USB-Controller aktiviert werden. Disk-Images lassen sich als USB-Massenspeicher einbinden, wahlweise im Nur-Lesen-Modus.